Hydropflanzen

HydropflanzenHydropflanzen – auch als Hydrokulturen bezeichnet – sind längst etablierter Teil einer modernen Zierpflanzenhaltung. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Zimmerbegrünung besteht eine Hydrokultur aus einem aufeinander abgestimmten, mehrteiligen Pflanzsystem.

Neben der eigentlichen Pflanze gehört zu einer Hydrokultur ein mit Blähton gefüllter Gittertopf, ein wasserdichter Übertopf sowie ein Wasserstandsanzeiger. Das Wirkprinzip ist simpel: Die Wurzeln der Hydropflanze durchdringen den lose eingeschütteten, porösen Blähton, der den Wurzeln Halt gibt. Zur Sauerstoffversorgung wird die Hydropflanze mit einer bestimmten Menge Wasser aufgegossen.

Der Wasserstandsanzeiger zeigt den Flüssigkeitspegel innerhalb der Hydrokultur an – das ist wichtig, damit die Pflanze im Wurzelbereich nicht austrocknet. Um Hydropflanzen mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen, muss der Hydrokultur alle drei bis sechs Monate ein auf den PH-Wert des Wassers abgestimmter, wasserlöslicher Dünger zugegeben werden.


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